Seit geraumer Zeit befasst sich die Politik mit Cookies. Diese “Kekse” werden von Webseiten zu allen möglichen Zwecken an den Browser geschickt, der sie auf der Festplatte speichert. Man kann damit den Login zu Foren, Blogs und Wikis organisieren, das Layout der Webseite beeinflussen oder den Benutzer wiedererkennen. Letzteres ruft die Datenschützer auf den Plan, und es kam, wie es kommen musste: eine Regulierung musste her. Inzwischen gibt es sogar Vorgaben von der EU, was Webseitenbetreiber dürfen und was nicht. Und wie das auszulegen ist, bedarf auch der Erläuterung. Nun ist ein Cookie etwas, was unter der Kontrolle der Benutzer steht, man kann in allen gängigen Browsern die Cookies selber organisieren, erlauben, verbieten, löschen und man könnte zur Verwirrung der Webseitenbetreiber und zur Stärkung der eigenen Anonymität sogar eine Cookie-Tauschbörse einrichten und benutzen. Es gibt dringendere Themen, die einer Regulierung bedürfen, aber das ist eben der Zeitgeist. Da dieses Nichtthema den Weg in die institutionalisierten Entscheidungsgremien geschafft hat, gibt es eine ganze Reihe an Entscheidungen, die zu Kopfschütteln bis hin zu einer Gehirnerschütterung Anlass geben.
Ein paar Hintergrundinformationen gibt es in der FAQ: Browser-Cookies, schlimmer ist aber ein Evercookie, auch Zombie Cookie genannt.












