Fefe beschreibt heute Grundvoraussetzungen für einen Rechtsstaat, wie z.B. das Recht, sich nicht selbst belasten zu müssen. Interessanterweise scheint das kein Menschenrecht zu sein. Die Briten haben das bereits vor Jahren abgeschafft und können die Entschlüsselung eines Datenträgers verlangen. Die US-Amerikaner haben bisher kein derartiges Gesetz, aber man scheint sich anders zu behelfen, indem man Erzwingungsfolter-Outsourcing betreibt – Fefes Blog Oct 26 2008: Turkish police may have beaten encryption key out of TJ Maxx suspect oder Fefes Blog Dec 28 2011: Beschwerde eines Betroffenen (Scan, PDF). Vor vier Jahren (2008-01) gab es noch ein US-Urteil: PGP-Passwort ist durch Verfassung geschützt. Die Briten sind da schon drastischer: nachdem ein Verdächtiger längere Zeit keinen Zugriff auf seinen Comnputer hatte, wollten die Behörden das Passwort zur Entschlüsselung, welches jener aber herauszugeben verweigerte. Das brachte dann 16 Wochen Haft: Man jailed over computer password refusal. In den USA gab es jetzt ein ähnliches Urteil: Judge Orders Defendant to Decrypt Laptop. Insbesondere sei, so der Richter, der fünfte Verfassungszusatz (Fifth Amendment) nicht betroffen, welcher das Recht zu schweigen einschließt.
Update (2012-01-26):
2011-09-09 10:30 9/11: Der Anfang vom Ende der Anonymität
2012-01-24 12:00 US-Bürger zu Entschlüsselung verpflichtet
2012-01-24 15:03 US-Gericht ordnet Entschlüsselung von Festplatte an
2012-01-24 17:58 US-Richter erklärt Pflicht zur Entschlüsselung für rechtmäßig












